Der Österreichische Gewerkschaftsbund
Ein kleiner Überblick - ÖGB, Gewerkschaft, Fraktion, Betriebsrat, Personalvertretung, ArbeiterInnenkammer.
Im April 1945 trafen sich sozialdemokratische, kommunistische und christliche Gewerkschafter und gründeten eine einheitliche Gewerkschaftsorganisation mit dem Namen "Österreichischer Gewerkschaftsbund" (ÖGB).
Derzeit gehören dem ÖGB acht Gewerkschaften an:
Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) und die Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (KMSfB) haben funsioniert.
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP)
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD)
Gewerkschaft Bau-Holz (GBH)
Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC)
Lebensgewerkschaft (vida)
Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF)
Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN)
Jede Gewerkschaft unterteilt sich in verschiedene Fraktionen, wie z.B.:
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG)
Bundesfraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG)
Konsequente Interessensvertretung (KIV) - parteipolitisch unabhängig
Alternative und grüne GewerkschafterInnen / UG (AUGE) - parteipolitisch unabhängig
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
Verband der unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB
Die Personalvertretung ist für die Gemeindebediensteten zuständig. Der Betriebsrat und die Personalvertretung des Fonds Soziales Wien arbeiten eng zusammen.
Sonstige Links zum Thema Gewerkschaft:
Kollektivvertrags-Datenbank
Die ArbeiterInnenkammer Wien ist eine gesetzliche Interessensvertretung, welche vom ÖGB unabhängig ist. Sie ist im Rahmen des ArbeitnehmerInnenparlamentes (alle 5 Jahre AK-Wahl) aus parteipolitischen Fraktionen zusammengesetzt. Auch hier dominiert die sozialdemokratische Partei in der Führungsebene. Dadurch kommt auch hier das schon angesprochene Doppelmandat (siehe Parteipolitischer Einfluss) zum Tragen.
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