Verhandlungsergebnis 2011
Die wichtigsten Forderungen seitens des Zentralbetriebsrates und der GdG-KMSfB waren:
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Abschaffung der Kollegialbewertung
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Schaffung einer Pensionskasse
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Anhebung der Schicht- und Wechseldienstzulage
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Abschaffung der Absenzenmatrix
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Verpflichtende Einführung der betrieblichen Gesundheitsfürsorge
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Klarstellung der Arbeitszeitregelung für Teilzeitbeschäftigte und natürlich die
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Erhöhung der Gehälter
Im Verhandlungsteam gab es heuer eine wesentliche Neuerung: erstmals verhandelte nicht mehr der FSW sondern die Arbeitgebervereinigung Soziales Wien (www.asw.or.at), der die Arbeitgeber der Stadt Wien vereint.
Die letzte Verhandlungsrunde wurde dann aber wieder vom Fonds Soziales Wien selbst geführt, der dann schlussendlich auch den Kollektivvertrag abgeschlossen hat.
Folgende Änderungen treten mit 1. Juli 2011 in Kraft:
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Die Kollektivvertragsgehälter werden um 1,8% erhöht.
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Die IST-Gehälter werden um 1,55% erhöht.
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Die Lehrlingsentschädigung wird um 1,8% erhöht.
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Die Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um 1% erhöht.
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Zusätzlich werden Teamprämien ab 2012 neu eingeführt (zur Abgeltung von außerordentlichen Leistungen von Teams wird um Arbeitgeber ein Leistungstopf im Ausmaß von 0,2% der Kollektivvertragsgehälter dotiert).
sonstige Ergebnisse:
- Sofortige Abschaffung der Kollegialbewertung (der Prämienanteil von 10% wird auf die Top Down-Bewertung zugerechnet)
- Vereinbarung über eine "Pensionskasse", wenn dies rechtlich möglich ist ab 1.1.2012
- Schicht- und Wechseldienstzulage wird um 1% valorisiert und auf
€ 90,-- erhöht (befristet auf 1 Jahr)
- MitarbeiterInnen mit besonderen Bedürfnissen können sich künftig aussuchen, ob sie nach der jeweils zugeordneten Modellstelle oder nach der speziell geschaffenen Modellstelle MDPAST bewertet werden wollen
Die Laufzeit beträgt 12 Monate.
Der größte Erfolg war, dass dem mehrheitlichen Wunsch vieler KollegInnen nach Abschaffung der Kollegialbewertung entsprochen wurde.
Die Teamprämien werden aus einem eigenen Topf finanziert und sind unabhängig von der persönlichen Leistungsbewertung.
Weiters wurde ein Wechsel der MitarbeiterInnenvorsorgekasse von der BAWAG/Allianz zur fair-finance per 1.1.2012 vereinbart.
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