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Inhalt | Über uns | SWÖ-Kollektivvertrag (BAGS) | Wir sind draussen!

Wir sind draussen!

Verein trat aus Arbeitgebergremium aus


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen !

Als die MitarbeiterInnenZeitung fertig war und nur mehr in die Druckerei gebracht werden sollte habe ich am Montag, dem 15.12. von Frau Kopietz erfahren, dass der Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung am Freitag dem 12.12.2003 nach einem Beschluss des Vorstands  aus der BAGS - Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe - ausgetreten ist.

Nach mehr als fünf Jahren Verhandlungen, in denen  besonders dem Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung viele Zugeständnisse von Seiten der Gewerkschaft der Privatabgestellten gemacht wurden und doch noch ein für ArbeitnehmerInnen und Arbeitgeber zu vertretendes Ergebnis erreicht wurde war mit diesem Schritt des Vereinsvorstandes nicht mehr zu rechnen.

Begründet wurde dieser Austritt mir gegenüber mit den höheren Kosten, die von Seiten der verantwortlichen der Stadt Wien im Sozialbereich nicht übernommen werden könnten. Wie wir euch bereits informiert haben würden die Gehälter der BetreuerInnen im Durchschnitt nur in den ersten vier bis sechs Jahren höher sein, aber es konnten auch  Schlechterstellung für bestehende Arbeitsverhältnisse oder Änderungskündigungen ausgeschlossen werden.

Wie gesagt, der Kollektivvertrag wurde nach fünfeinhalb Jahren zähen Verhandlungen und gemeinsamen Kompromissen am 17. 12. 2003 unterschrieben.

Für mich ist es nicht verständlich, dass die sozialdemokratische Stadtregierung im "roten Wien" und die dieser Stadtregierung sehr nahen Vorstandsmitglieder im Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung diesen Schritt gesetzt haben. Denn bisher hat die Sozialdemokratisch Partei Österreichs die Schritte der Gewerkschaften und die Sozialpartnerschaft immer unterstützt und für gut geheißen. Es ist doch wohl auch kein Zufall, dass vor kurzer Zeit auch die Kinderfreunde aus BAGS ausgetreten sind. Die Sozialstadträtin Grete Laska und andere StadtpolitikerInnen zeigen uns wieder einmal: Wien ist anders.
Plötzlich stehen sie nicht mehr zu dem fertig verhandelten Kollektivvertrag, und für die Angestellten im Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung gibt es zur Zeit und weiterhin weder eine Betriebsvereinbarung noch einen Kollektivvertrag.

Was bedeutet das kurzfristig für alle MitarbeiterInnen?

Jegliche Regelungen, die wir in Zusammenhang mit dem Kollektivvertrag erwähnt haben (wie Arbeitszeitverkürzung, Umstieg in ein anderes Lohnschema, etc.) sind derzeit für alle MitarbeiterInnen ohne Bedeutung.
Der Vorschlag des Betriebsrats für die neue Betriebsvereinbarung muss nun neu überarbeitet werden. Im Jänner werden wir dann die Verhandlungen darüber mit der Geschäftsleitung beginnen.

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IG work@social


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