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Fragen & Antworten

zum Kollektivvertrag


Was ändert sich ? 

 

v      Ab 1. Mai 2006 gilt die 39h-Woche (statt 40h). Das kann zu Arbeitszeitverkürzung (bei 40h-Veträgen unbedingt) führen oder zu aliquoter Lohnerhöhung. Ein Beispiel: bei 30 Wochenstunden muss man entweder nur mehr 29 ¼ Stunden arbeiten oder die ¾ Stunde mehr bezahlt bekommen. Die Vorbereitungszeit darf dabei aber nicht gekürzt werden!

v      All jene, die vor dem 30.April im Verein zu arbeiten beginnen, bekommen auch weiterhin das jetzt gültige Gehalt bezahlt, alle „Neuen“ ab 1.Mai bekommen das Kollektivvertragsgehalt.

 

Weitere Verbesserungen durch den KV:

 

v      Nach 10jähriger Betriebszugehörigkeit Erhöhung des Urlaubsausmaßes um zwei Tage (außer für alle BetreuerInnen, die sowieso schon mehr haben) – gilt also für die BürokollegInnen, ÜbersetzerInnen und Küchendamen.

v      Nach zwei Jahren Mütter-/Väterkarenz kann ein Jahr Sonderurlaub angehängt werden (ohne Gehalt), mit allen Rechten wie in der Karenz (Kündigungsschutz, Urlaubsanspruch, Abfertigung).

v     Jedes Jahr haben BetreuerInnen 5 Tage kinderfreie Zeit für Konzeption und Reinigung. Die Tage können (vom Arbeitgeber) geblockt oder aufgeteilt werden.

v     Bei Langzeitkrankenständen (ohne Entgeltanspruch) werden Urlaubs- und Weihnachtsgeld voll gezahlt.

v     Es besteht Anspruch auf Supervision! Rahmenbedingungen dafür müssen aber erst in einer Betriebsvereinbarung geregelt werden.

v      Es gibt die Möglichkeit einer bezahlten Berufspause („Sabbatical“)

Bekomme ich durch die Arbeitszeitverkürzung weniger bezahlt?

Nein! Der KV bringt eine „Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich", das heißt: Weniger Arbeitszeit für gleich viel Geld (bei Vollzeitkräften) oder gleiche Arbeitszeit für mehr Geld bei Teilzeitarbeitenden (weil sich dadurch automatisch der Stundenlohn erhöht).

Muss ich irgendwas unterschreiben, damit der KV gilt?

Der KV gilt automatisch für alle dzt. Angestellten, nur alles was mit dem Gehalt zu tun hat nicht. Hier kann sich jede/r bis Ende Oktober freiwillig entscheiden, ob er/sie das neue Gehaltsschema annimmt oder nicht.

Kann ich gleich die „bezahlte Berufspause" in Anspruch nehmen?

Leider nicht, diese Regelung muss erst einvernehmlich mit dem Arbeitgeber vereinbart werden. Über eine gewisse Zeitspanne verdient man dann weniger, dafür kann man danach mit dem gleichen Gehalt einige Monate zu Hause (oder sonstwo) bleiben.

Ab wann kann ich in Supervision gehen?

Zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung muss erst eine Vereinbarung dazu abgeschlossen werden, wir hoffen dass dies nach dem Sommer der Fall ist.

Verlieren befristet Beschäftigte ihr jetziges Gehalt?

Die im Herbst neu abgeschlossenen Arbeitsverträge beinhalten das neue Gehaltsschema, das für KollegInnen mit vielen Vordienstzeiten und ohne pädagog. Berufsausbildung schlechter ist als das bisherige. Ziel muss also sein, die jetzt befristet Beschäftigten ohne Unterbrechung in ein unbefristetes Diensverhältnis zu übernehmen (mit den „alten" Bedingungen). Dies wollen wir erreichen, dabei hilft uns, dass die zweite Befristung sowieso nicht legal ist und auch bei Erstbefristungen ein solcher Gehaltsverlust als „sittenwidrig" bezeichnet wird. Wir vom Betriebsrat werden versuchen, eine für alle gültige Lösung zu vereinbaren, falls die nicht zustande kommt, müßte jede/r einzelne dies - auch über den Klagsweg am Gericht - einfordern.

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