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BR-Info Mai über die NeuerungenPDF-Datei, 296 KB

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Regierungsklausur zur TagesbetreuungPDF-Datei, 62 KB

Regierungsklausur zur PaedagogInnenbildung Neu
Regierungsklausur zur PaedagogInnenbildung NeuPDF-Datei, 19 KB






Freizeitpädagogik

Lehrgang auf der PH

„Akademische Freizeitpädagogin/Akademischer Freizeitpädagoge“


Mit dem Abschluss als „Akademische Freizeitpädagogin/Akademischer Freizeitpädagoge“ wird die Befähigung zur Arbeit im Freizeitteil der schulischen Tagesbetreuung erworben.

Die Studiendauer umfasst 2 Semester. Individuelle Anrechnungen bereits erworbener Kompetenzen sind vorgesehen.

Gesetzliche Zulassungsvoraussetzungen:

•Vollendung des 18. Lebensjahres
•grundsätzliche persönliche Eignung für die Freizeitbetreuung
•ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift
•erforderliche Sprech- und Stimmleistung
Die Zulassung erfolgt nach individuellen Eignungs- und Beratungsgesprächen.

Inhalt:

Die Ausbildung zum/zur „Akademischen Freizeitpädagogen/Akademischen Freizeitpädagogin“ umfasst folgende Module:

•Hospitation und Praxis
•Rechtliche Grundlagen
•Pädagogische Grundlagen
•Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation
•Diversität
•Freizeitpädagogische Grundlagen
•Kunst und Kreativität
•Musik
•Sport


aus der Parlamentskorrespondenz vom 7.Juli 2011:

Mehr Ganztagsbetreuung für SchülerInnen
Nationalrat schafft neues Berufsbild: FreizeitpädagogIn

Wien (PK) – Für den Ausbau der schulischen Tagesbetreuung und für ein neues Berufsbild FreizeitpädagogIn verabschiedete der Nationalrat heute ein Gesetzespaket ( 1209 d.B.) samt 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern ( 1253 d.B.). Sprecher von SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ begrüßten ein flexibles, bedarfsgerechtes Betreuungsangebot unter Einbeziehung von Sport- und Kulturvereinen sowie die dadurch vergrößerte Wahlfreiheit der Eltern. Die Grünen erneuerten ihre schon im Unterrichtsausschuss erhobenen Einwände gegen den Einsatz von "PädagogInnen light".

Bei der Abstimmung wurde sowohl das Gesetzespaket zum Ausbau der ganztägigen Schulformen als auch die diesbezügliche 15a-Vereinbarung mit den Ländern mehrheitlich angenommen.

Die ganze Presseaussendung unter:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2011/PK0707/index.shtml


Ausbau der schulischen Tagesbetreuung passiert Unterrichtsausschuss des Nationalrats

Der Ausbau der schulischen Tagesbetreuung und die Schaffung des Berufsbilds des Freizeitpädagogen hat am Dienstag den Unterrichtsausschuss des Nationalrats passiert. Einzig die Grünen verweigerten den beiden Regierungsvorlagen ihre Zustimmung, berichtete die Parlamentskorrespondenz.

SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ begrüßten die Ausweitung des Angebots und hoben hervor, dass die Wahlfreiheit der Eltern durch ein flexibles, bedarfsgerechtes Angebot gewahrt bleibe und Sport- und Kulturvereine vor Ort einbezogen würden. Die Grünen sprachen sich gegen "PädagogInnen light" und für einen flächendeckenden verschränkten Unterricht auch am Nachmittag aus.

Umgesetzt wird das Vorhaben durch eine Sammelnovelle des Schulorganisationsgesetzes, des Schulunterrichtsgesetzes, des Pflichtschulerhaltungs-Grundsatzgesetzes und des Hochschulgesetzes. Der Bund stellt für den Ausbau der Tagesbetreuung 80 Mio. Euro jährlich bis inklusive 2014 zur Verfügung. Nach drei Jahren soll eine Gesamtevaluation des Projekts stattfinden.

Neues Berufsbild des Freizeitpädagogen für qualitätsvolle Ganztagsbetreuung

Ab Herbst startet das neue Ausbildungsangebot für Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen an den Pädagogischen Hochschulen. "Das bringt zusammen mit den 320 Millionen Euro für den Ausbau der ganztägigen Betreuung einen wichtigen Qualitätsschub an den Schulen", so SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer zum heute, Dienstag, im Unterrichtsausschuss beschlossenen Gesetzespaket zum Ausbau der Ganztagsbetreuung. Damit wird das von der Regierung bei der Klausur in Loipersdorf vereinbarte Programm, die Zahl für Ganztagsplätze zu verdoppeln, umgesetzt.

Um für die Kinder genügend hochwertige Betreuungsplätze mit umfangreichem Angebot auch im musisch-kreativen und sportlichen Bereich anbieten zu können, wird nun an den Pädagogischen Hochschulen berufsbegleitend der zweisemestrige Lehrgang zu Ausbildung von Freizeitpädagogen angeboten.


Mit einer Reihe von Gesetzesentwürfen und Verordnungen, die derzeit in Begutachtung sind, wird ein wichtiger Schritt zur Qualität ganztägiger Schulangebote gesetzt. Hier die Stellungnahme des Betriebsrats Wiener Kinder- und Jugendbetreuung zur Ausbildung Freizeitpädagogik:

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Stand der Dinge

Seit über 15 Jahren arbeiten FreizeitbetreuerInnen an ganztägigen, öffentlichen Wiener Schulen. Mittlerweile ist der Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung auf über 600 Beschäftigte an über 80 Standorten angewachsen.
Da es bisher keine spezifische Ausbildung für FreizeitpädagogInnen in Schulen gab, kamen und kommen die FreizeitbetreuerInnen aus den verschiedensten Ausbildungszweigen im pädagogischen/psychosozialen Bereich. Der überwiegende Teil der BetreuerInnen besitzt jahrelange Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit und eine pädagogisch hochwertige Ausbildung, oft auf universitärem Niveau. So arbeiten in der Nachmittagsbetreuung Sonder- und HeilpädagogInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, JugendarbeiterInnen und ausgebildete Fachkräfte für die Nachmittagsbetreuung. Viele BetreuerInnen haben berufsbegleitend zusätzliche Ausbildungen wie z.B. Legasthenietrainer, Montessoripädagogik oder sensorische Integration absolviert, und alle BetreuerInnen erwerben durch die verpflichtende vereinsinterne Fortbildung über die Jahre Hunderte Stunden an Qualifikation.

Massiver Personalbedarf

Durch den Ausbau der ganztägigen Schulen in Wien steigt der Personalbedarf jedoch stetig an. Schon seit einigen Jahren können offene Stellen nicht besetzt werden. Jährlich werden bis zu 100 neue BetreuerInnen gebraucht.
Der Verein reagierte darauf mit einer eigenen Ausbildungsschiene: In Kooperation mit dem Institut für Kindergarten- und Hortpädagogik der VHS Wien wurde ein einsemestriger Vollzeitlehrgang angeboten. Auch dieser Abschluss ist jedoch kein offiziell anerkannter.
Daneben absolvierten viele BewerberInnen private Ausbildungen, die aus der eigenen Tasche gezahlt werden mussten, da ob des Fehlens einer offiziellen Ausbildung bzw. Ausbildungsstätte in Wien nur die Möglichkeit von privaten Anbietern bestand. Der private Bildungsmarkt spross – und musste privat finanziert werden. So kostet die berufsbegleitende Ausbildung zur Sozialpädagogin in Wien über 9.000 Euro. Andere Ausbildungen sind zwar billiger – aber oftmals mit eigens kreierten Curricula und Abschlüssen, ohne Garantie auf Anerkennung durch Arbeitgeber bzw. offizielle Stellen. Dies ist kein tragbarer Zustand.

Ein guter erster Schritt - weitere müssen folgen

Positiv an der derzeitigen Situation in der Wiener Freizeitbetreuung an den Schulen ist, dass viele der Beschäftigten, die eine pädagogische Ausbildung im zweiten Bildungsweg absolvierten, in der Erstausbildung aus anderen Berufen stammen und somit vielfältige berufliche Vorkenntnisse sowie Lebenserfahrung mitbringen. Diese Vielfältigkeit der Zugänge ergibt eine eigene Qualität, die nicht zu missen ist.

Natürlich ist es das Gebot der Stunde - nicht nur in der Tagesbetreuung, sondern in der gesamten Branche -, die Qualität der Ausbildung des pädagogischen Personals zu heben. Durch die Implementierung des Berufs und der Ausbildung zur „FreizeitpädagogIn“ wäre ein guter erster Schritt gesetzt. Dieser kann jedoch nicht der letzte sein. Eine Ausbildung, die für ausschließlich einen einzigen Bereich angewandt werden kann, darf nur eine - dzt. notwendige - Zwischenlösung zur Linderung des aktuellen akuten Personalmangels sein und soll nicht zur Dequalifizierung des sozialpädagogischen Bereichs missbraucht werden.
In Zukunft muss das Ziel sein, pädagogische Flächenberufe auf universitärem Niveau durch die „PädagogInnenausbildung Neu“ zu schaffen. Die Möglichkeit, sich auf Freizeitpädagogik zu spezialisieren muss genauso gegeben sein wie die Durchlässigkeit zu anderen pädagogischen Berufsfeldern sowie Arbeitsstellen.

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