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Inhalt | Arbeitsrecht konkret | Arbeitsbedingungen / Arbeitskonflikte | Ein kämpferischer Aktionstag
Fotos vom BAGS-Aktionstag 14.1.2010Fotos vom BAGS-Aktionstag 14.1.2010

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Einladung BetriebsversammlungPDF-Datei, 37 KB

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Flugblatt mit Forderungen PDF-Datei, 166 KB

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MitarbeiterInnen-Info Dez.09PDF-Datei, 323 KB

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Aufrufplakat
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Ein kämpferischer Aktionstag

am 14.1.2010

Tausende Beschäftigte kamen zum Aktionstag - und rund 300 alleine aus unserem Verein!

DANKE FÜR EURE ZAHLREICHE BETEILIGUNG!
DANKE FÜR EURE ZAHLREICHE BETEILIGUNG!

Am 14. Jänner 2010 demonstrierten in Wien, Linz, Graz und Klagenfurt tausende Beschäftigte aus den privaten Gesundheit- und Sozialberufen gegen schlechte Arbeitsbedingungen, hohe psychische und physische Belastung, prekäre Arbeitsverhältnisse und niedrige Löhne im Sozial- und Gesundheitsbereich. Vor allem demonstrierten sie allerdings auch gegen das inakzeptable Angebot der ArbeitgeberInnenseite im Rahmen der gescheiterten BAGS-KV Verhandlungen. Gleichzeitig will sich die öffentliche Hand - und da dient die Krise als willkommener Vorwand - zusehends aus der Finanzierung sozialer- und gesundheitspolitischer Leistungen zurückziehen. Und das nicht nur im privaten, sondern auch im kommunalen Bereich - gerade auch in der Gemeinde Wien.

Die Kundgebung fand in Form einer öffentlichen Betriebsversammlung statt. Die BetriebsrätInnen aus dem Sozial-, dem Behindertenbetreuungsbereich-, dem Kinder- und Jugendbetreuungsbereich, der Pflege u.v.m. riefen ihre Belegschaften zu Betriebsversammlungen ein. Alleine aus dem Bereich der Wiener Kinder- und Jugendbetreuung kamen rund 300 Beschäftigte, aus dem Behindertenbereich mindestens 400.

Der Demonstrationszug bewegte sich vom Museumsquartier zur BAGS Zentrale. Am Höhepunkt der Demonstration waren mindestens 4.000 TeilnehmerInnen anwesend! Weiter ging es über das Rathaus und am Parlament vorbei zum Ballhausplatz.

Ein klares Zeichen gegen eine vollkommen falsche Politik des Sparens im Gesundheits- und Sozialbereich wurde einmal gesetzt! Es wird nicht das letzte gewesen sein - Denn es braucht nicht weniger, sondern deutliche mehr Geld für Pflege, Gesundheit, Betreuung, Bildung und Soziales.

Weitere Photos von der Demo ... gibt es hier.


Kalt war´s, aber toll war´s - so könnte man den Aktionstag am Donnerstag kurz beschreiben.
Noch vom Wind geschützt, trafen sich mehr als 300 (!) MitarbeiterInnen des Vereins Wiener Kinder- und Jugendbetreuung im Museumsquartier-Hof 1, klassischerweise vor dem Kindermuseum.
Nachdem alle mit Pfeifferl, Buttons und Transparent ausgestattet und durch Müsliriegel gestärkt waren, gings los. Doch erst einmal nur ein paar Meter - der Platz vor dem Museumsqaurtier war nämlich dermassen gerammelt voll, dass wir zum Großteil garnicht aus dem Hof herauskamen.
Nach Reden von BetriebsrätInnen anderer Vereine marschierte die Demo los - über die 2er-Linie zum Arbeitgeberbüro (wo wir fast erfroren wären, aber nur fast - einige kluge BetreuerInnen packten dort ihre mitgebrachten Thermoskannen aus), dann am Rathaus vorbei zum Ballhausplatz. Auf einer großen Bühne sprachen nun Gewerkschaftsvertreter-Innen: Wo laufend Geld für die Rettung maroder Banken vorhanden sei, müsse es auch Geld für den Gesundheits- und Sozialbereich  geben, nahm vida-Vorsitzender Rudolf Kaske bei der Abschlusskundgebung die zuständigen Politiker auf Bundes- und Länderebene in die Pflicht. „Die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich sind 365 Tage rund um die Uhr im Einsatz. Diese Leistung gibt es nicht zu Dumpingpreisen“, so Kaske.
Die Bundesgeschäftsführerin der GPA-djp, Dwora Stein, meinte: „Der Bedarf an Betreuung und Pflege steigt ständig, die Qualität der Versorgung zu gewährleisten ist eine zentrale Herausforderung in unserer Gesellschaft. Die Rahmenbedingungen müssen für die PatientInnen, die KlientInnen und für die Beschäftigten stimmen“. Und sie sagte auch, dass dieser Protesttag nicht der einzige bleibt, wenn es keine faire Gehaltserhöhung gibt - dann wird weiter protestiert, bis hin zum Streik.

Nach der Abschlusskundgebung fuhren einige KollegInnen wieder an ihren Standort oder nach Dienstschluss nach Hause, viele kamen mit in den Esterhazykeller, wo während dem Ende der Betriebsversammlung  klamme Finger aufgewärmt und über den erfolgreichen Tag diskutiert wurde.



Das Betriebsratsteam bedankt sich bei allen KollegInnen, die bei diesem wichtigen Aktionstag mitgemacht haben!!


Großer Dank gilt auch den vielen DirektorInnen und LehrerInnen, die uns tatkräftig solidarisch unterstützt haben!

m 14.1.2010

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