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Inhalt | Arbeitsrecht konkret | Arbeitsbedingungen / Arbeitskonflikte | KinderbetreuerInnen trotz Personalengpass auf die Straße gesetzt

KinderbetreuerInnen trotz Personalengpass auf die Straße gesetzt

Presseaussendung

Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung (GF Kopietz) verlängert trotz zu niedrigen Personalstands BetreuerInnen die Arbeitsverträge nicht


„Eine unverständliche Praxis“ nennt Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende des Vereins, der die Nachmittagsbetreuung an den Wiener Volksschulen betreibt, was derzeit dort vor sich geht. Dieser Tage haben einige BetreuerInnen ein Schreiben bekommen, dass ihre Arbeitsverträge nicht verlängert werden.
 
„Seit Jahren haben wir zu wenig Personal, Vertretungen z.B. im Krankheitsfall gibt es kaum noch“, so Schacht. Deswegen wurde im letzten Jahr auch gemeinsam mit WAFF und AMS eine Ausbildungsschiene ins Leben gerufen und finanziert, in der NachmittagsbetreuerInnen gezielt für den Verein ausgebildet werden.
 
„Es ist absurd, dass Geld in eine umfassende Ausbildung investiert wird, die BetreuerInnen aber dann – trotzdem sie von SchuldirektorInnen angefordert wurden – nach zehn Monaten wieder in die Arbeitslosigkeit geschickt werden“, so Schacht weiter. „Es ist absehbar, dass trotz der derzeit wieder laufenden Ausbildungskurse damit auch im September zu wenig Personal für die Kinderbetreuung zur Verfügung steht.“
 
Auch erfahrene PädagogInnen, die nach einer Berufspause wieder einsteigen wollen, werden vom Verein zurückgewiesen: „Gerade jene, die eine Pause brauchten weil sie sich über Maßen in ihrer Arbeit engagiert haben, werden nun von der Geschäftsleitung als `nicht zuverlässig´ deklassiert.“
Auch haben viele derzeitige KollegInnen wieder einen befristeten Arbeitsvertrag bekommen und müssen nun fürchten, nächstes Jahr "die Nächsten zu sein" und den Job zu verlieren.
 
Die mit rationalen Argumenten nicht begründbare Vorgehensweise der Geschäftsleitung unter Geschäftsführerin Fr. Brigitte Kopietz muss geändert werden, fordert die Betriebsratsvorsitzende: „All jene, die pädagogisch gute Arbeit leisten, müssen ihren Job behalten können, mit einen sicheren und nicht prekären Arbeitsvertrag!“
 
Neben den persönlichen Auswirkungen baldiger Arbeitslosigkeit für die BetreuerInnen (darunter einige Alleinerzieherinnen), wirkt sich der herbeigeführte Personalengpass massiv auf die Qualität der Kinderbetreuung aus. Die Kindergruppengrößen steigen eklatant; Kurse, Projekte und Ausflüge können nicht mehr stattfinden.
 


Rückfragehinweis:
Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende
0664/14 14 086
betriebsrat@wiener-kinderbetreuung.at

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