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Inhalt | Arbeitsrecht konkret | Arbeitsbedingungen / Arbeitskonflikte | Der Kampf um eine Gehaltserhöhung
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Der Kampf um eine Gehaltserhöhung

Die KV-Verhandlungen sind beendet


Am 4.2.einigten sich Arbeitgeber und die Gewerkschaften GPA-djp und vida nach schwierigen Verhandlungen auf Lohn- und Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft Österreich (vormals BAGS), Diakonie und karitative Einrichtungen der katholischen Kirche. Das kollektivvertrags-Gehaltsschema wird um 2,75% angehoben, Ist-Löhne (alle „alten“ Gehälter) um 2,7%.

Wenig geboten

Der Kollektivvertragsabschluss tritt mit 1. Februar 2013 in Kraft und gilt für 12 Monate.
Die Arbeitgeber, die eigentlich dafür zuständig wären für ordentliche Arbeitsbedingungen zu sorgen ziehen regelmäßig den Schwanz ein und meinen „es ist kein Geld da“. Sie wären aber auch dafür zuständig, genug Geld von der öffentlichen Hand einzufordern, um nicht mit Schuld zu tragen an untragbaren Zuständen und am Niedergang des österreichischen Sozial- und Gesundheitssystems!

Nur knappe Mehrheit

Der Abschluss fand unter den Betriebsräten im Verhandlungsteam nur eine hauchdünne Mehrheit, da viele ein Minimum von 3 % Gehaltserhöhung einforderten. Viele wiesen auch darauf hin, „dass die Armut unter unseren KollegInnen erschreckende Ausmaße angenommen hat und weiter steigt. Die Verarmung zahlreicher Beschäftigter dieser „Zukunftsbranche“ wird durch einen der niedrigsten Kollektivvertragsabschlüsse der letzten Zeit noch weiter ansteigen. Seit letztem Jahr ist der Abstand zu den Durchschnittseinkommen der Privatbeschäftigten um ein Prozent angestiegen und liegt nun bei 18%. Wir sehen uns daher gezwungen, jene, die dafür Verantwortung tragen – insbes. die Politik –, öffentlich darauf hinzuweisen, dass der mit ungenügende Kollektivvertragsabschluss (2,75% auf die Kollektivvertragsgehälter, was de facto einen Reallohnverlust bedeutet) die besorgniserregende Verarmung von Beschäftigten unserer Branche noch weiter verschärfen wird."

Einzelne Verbesserungen

Im Rahmenrecht konnten einzelne Verbesserungen erzielt werden:
• Pflegekarenz für maximal 12 Monate
• Die Anrechnung von nicht facheinschlägigen Vordienstzeiten auf maximal 6 Jahre zur Hälfte

Super Aktionstag

Nur durch die Vielzahl von Betriebsversammlungen und Demonstrationen mit über 7000 Teilnehmerinnen in ganz Österreich ist es gelungen, der Stimme der VerhandlerInnen entsprechendes Gewicht zu verleihen und die Verhandlungen im Gang zu halten.
Besonders hervorzuheben ist das an die 400 MitarbeiterInnen der Wiener Kinder und Jugendbetreuung an der Demonstration in Wien teilgenommen haben.

Keine Aktionswoche

Da es zu einem Kompromissabschluss gekommen ist wird die Aktionswoche abgesagt. Wir danken aber allen die sich beteiligen wollten, für ihre kreativen Vorschläge – wir werden sie in Zukunft sicher noch gebrauchen.

Was ist nun der Schluss daraus?

Gewerkschaften sind lebensnotwendig – da es nicht sinnvoll und möglich ist, individuell mit der Geschäftsleitung Gehaltserhöhungen zu verhandeln. Und gesetzlich gibt es keine Gehaltserhöhung. Aber in Zeiten wie diesen sind eben auch kämpferische Gewerkschaften notwendig, welche die vertrauten Pfade der Vergangenheit verlassen und für Verbesserungen unseres Lebensstandards resolut eintreten. Und damit dies in Zukunft noch besser wird und sich etwas ändert, ist auch der Beitritt in die Gewerkschaft von jedem/jeder einzelnen notwendig!

KV-

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