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Inhalt | Brennpunkte in der Ganztagsbetreuung

Brennpunkte in der Ganztagsbetreuung

von Kindern an Volksschulen in Wien


Brennpunkte in der Kinderbetreuung an öffentl. Wiener Volksschulen

Personalmangel

  • Der Personalstand ist durch die hohe Fluktation sowie eine ungenügende Vorraussicht permanent unterbesetzt.
  • Die hohe Fluktuation ist immer noch bedingt durch die geringe Bezahlung, massiv verstärkt durch fast ausschließliche Teilzeitverträge, ungewisse Zukunft durch befristete Verträge bei auf der anderen Seite sehr hohen Anforderungen in der Arbeit (vom ersten Tag weg alleinverantwortlich für eine Gruppe, unabhängig von der Ausbildung).
  • Der BetreuerInneneinsatz ist grundsätzlich zu knapp bemessen: In den letzten Jahren wurde (auch in Integrationsgruppen) die Maximalkinderzahl permanent erhöht, die gesetzliche Höchstzahl wurde von 19 auf bis zu 25 hinaufgesetzt. Eine Pädagogin für bis zu 25 Kinder ist zu wenig!
  • Für Kinder mit Lern- oder Sprachschwierigkeiten gibt es keine Förderungen und keine zusätzliche BetreuerInnen.
  • Die tollen Möglichkeiten durch den hohen Anteil an mehrsprachigen BetreuerInnen werden dagegen überhaupt nicht genutzt.

Raummangel an vielen Schulen

  • Oft sind keine eigenen Betreuungsräume vorhanden.
  • Teilweise muss die Betreuung am Gang oder in viel zu kleinen Räumen stattfinden oder in Schulklassen, die für Freizeitbetreuung völlig ungeeignet sind.
  • An vielen Schulen gibt es zu wenig Bewegungsmöglichkeiten durch Überbelegung von Turnsälen. Ausflüge oder auch nur ein einfacher Parkbesuch müssen oft wegen Personalunterbesetzung ausfallen.
  • Es sind keinerlei Mindeststandards (wieviel Raum für wieviel Kinder muss zur Verfügung stehen) festgelegt (im Unterschied zum Kindergartengesetz und der dazugehörigen Verordnung).

Mangel an Anerkennung

  • BetreuerInnen mit hoher Ausbildung suchen sich dadurch andere (Vollzeit-)Jobs
  • Durch die knappen Ressourcen müssen viele BetreuerInnen über ihre Grenzen gehen – es häufen sich die akuten BurnOut – Fälle
  • Oftmals lässt die Unterstützung durch Arbeitgeber und Politik trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen sehr zu wünschen übrig (bzw. wird umgekehrt noch zusätzlicher Druck ausgeübt)
  • Vereinsleitung und Schulleitungen schieben sich die Verantwortung gegenseitig zu – die BetreuerInnen als sozusagen verliehenes Personal sind „Diener zweier Herren“ und sitzen damit zwischen den Stühlen.

DSA Selma Schacht
Betriebsratsvorsitzende

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