Richtig eingestuft. Von Anfang an!
In Österreich gibt es klare Spielregeln für die Bezahlung.
Kollektivverträge regeln die Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter in fast allen Branchen. Je nach Tätigkeit, Qualifikation und Dauer des Dienstverhältnisses gibt es unterschiedliche Einstufungen.
Bei der Einstufung passieren allerdings immer wieder Fehler. Oft werden Vordienstzeiten gar nicht oder falsch angerechnet oder die Einstufung entspricht nicht der tatsächlichen Tätigkeit.
Vor allem Frauen sind häufig von falschen Einstufungen betroffen. Unter anderem deshalb verdienen Frauen im Durchschnitt ein Drittel weniger als Männer.
Die GPA-djp startet eine Initiative, um von Anfang an mehr Gerechtigkeit herzustellen.
Verluste durch falsche Einstufung Durch eine falsche Einstufung zu Beginn des Dienstverhältnisses entstehen Verluste, die sich innerhalb weniger Monate und Jahren zu riesigen Beträgen summieren. Ein Beispiel: eine Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich (BAGS-KV) wird fälschlicherweise in der Verwendungsgruppe (VG) 2 statt in der VG 3 eingestuft.
Sie verliert damit monatlich EUR 75,40 brutto, in einem Jahr sind das bereits über Euro 1.000.- brutto! Auch die prozentuelle jährliche Gehaltserhöhung wird vom zu niedrigen Gehalt berechnet, dadurch entstehen weitere Verluste.
Lassen Sie Ihre Einstufung überprüfen! Die GPA-djp startet nun eine Aktionswoche, in der alle Beschäftigten prüfen können, ob sie korrekt eingestuft sind. Nutzen Sie Ihre Chance und lassen Sie Ihre Einstufung bei einer kostenlosen Erstberatung durch Ihren Betriebsrat oder die GPA-djp überprüfen!
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