Metro
LinksHilfe
Sitemap Kontakt
Suche Home
Beiträge
BR - BLOGS
Unsere Betriebsräte
Information & Recht
Kunst & Kultur
Warum Gewerkschaft?
Service
Aktivitäten
Best Practise

#sbsm Taalk

Blog

zur OEGB-Webseite
 
Inhalt | Beiträge | Chronologisch

Kollektivvertragsverhandlungen im Handel erfolgreich abgeschlossen!


1.300 Euro brutto Mindestgehalt und Verbesserungen im Rahmenrecht durchgesetzt!
Anhebung der Gehälter bis zu 2,3%, gültig ab 1.1.2011

Nach langen und harten Verhandlungen konnten die diesjährigen Kollektiv-vertragsverhandlungen für die 450.000 Angestellten und Lehrlinge im Handel erfolgreich abgeschlossen werden.
Bis zur letzten Gesprächsrunde hatten die Arbeitgeber versucht, die Einführung von 1.300 Euro brutto Mindestgehalt durch "Gegenfinanzierungen" zu relativieren. So wurde allen Ernstes verlangt, Gehälter über 1.800 Euro nur um 1,9% zu erhöhen.
Nachdem die Gespräche zweimal knapp gescheitert wären, konnten wir folgendes Ergebnis erzielen:

Der Kollektivvertrag tritt mit 1.1.2011 in Kraft, Laufzeit 12 Monate.

Gehaltsrecht
Gehälter bis EUR 1.500 + 2,3%
Gehälter bis EUR 1.800 + 2,1%
Gehälter ab EUR 1.801 + 2,0%
Lehrlingsentschädigungen + 2,3%

Das Gehalt in Beschäftigungsgruppe 2/1. und 3. Berufsjahr wird auf 1.300 Euro brutto, in Beschäftigungsgruppe 3/1. Berufsjahr auf 1.300 Euro brutto angehoben.
Damit haben wir das Ziel eines Mindestgehaltes von 1.300 Euro brutto pro Monat und von EUR 7,80 pro Arbeitsstunde für alle vollzeitbeschäftigten, qualifizierten Angestellten erfolgreich durchgesetzt.

Bewertung des Gehaltsabschlusses
Wir haben diesen Kollektivvertragsverhandlungen eine Jahresinflationsrate von 1,5% zugrunde gelegt.
Das bedeutet, dass die Gehälter real um 0,5% und 0,7% steigen und unsere Forderung nach deutlicher realer Erhöhung der KV-Gehälter umgesetzt wurde.
Selbst in dem Bereich hoher Überzahlungen konnten wir die Inflationsrate abdecken. So erhält ein Angestellter in Beschäftigungsgruppe 2, 7. Berufsjahr, bei 50%iger Überzahlung noch immer die Inflationsrate abgegolten.

Durch die Anhebung der Gehaltspositionen in BG 2/1. und 3.Bj. und BG 3/1.Bj. konnten wir Gehaltssteigerungen von 2,9% bzw 2,7% erfolgreich durchsetzen.

Mit der Verwirklichung von 1.300 Mindestgehalt haben wir eine zentrale Forderung von tausenden Angestellten im Handel bereits bei dieser Gehaltsrunde erfolgreich verwirklichen können.

Rahmenrecht
Bei fehlenden oder unvollständigen Arbeitszeitaufzeichnungen oder wenn der Arbeitgeber die Aufzeichnungen nicht vorlegt, können offene Ansprüche ab 1.1.2011 bis zu 12 Monaten nach Fälligkeit geltend gemacht werden (bisher nur 6 Monate).
Für Kleinbetriebe, in denen der Arbeitgeber diese Aufzeichnungen selber führt, aber nicht zur Bestätigung vorlegt, weil die Angestellten jederzeit Einsicht nehmen können, gibt es eine Ausnahme. In diesen besonderen Fällen bleibt die bisherige Präklusionsfrist von 6 Monaten bestehen.

Lehrlinge erhalten ab 1.1.2011 folgende Prämien für die Lehrabschlussprüfung:
Bei gutem Erfolg EUR 100.-
Bei ausgezeichnetem Erfolg EUR 150.-

Diese Prämienregelung ist an die Teilnahme des Praxistestes gebunden und gilt für die Dauer der bestehenden Regelung zur Lehrlingsförderung (Richtlinie zum § 19c BAG).

Zum Thema "Arbeitszeit und Zuschläge" werden die Gespräche über eine Weiterentwicklung des Kollektivvertrages fortgesetzt, wobei wir die Schwerpunkte der Handelsbefragung weiter verfolgen.
Diese insbesondere im Zusammenhang mit dem Befragungspunkt pünktliche und faire Abgeltung von Mehr- und Überstunden.

Für den Bereich der ehemaligen Industriebetriebe, welche dem Handelskollektivvertrag unterliegen werden Gesprächen bezüglich einer IST-Regelung für diese bestimmten Betriebe verbindlich aufgenommen.

Wir danken allen Betriebsrätinnen und Betriebsräten für die massive Unterstützung unserer Gehaltsbewegung und die Organisierung der Handelsbefragung in den Betrieben.
Nur durch unsere gemeinsamen Aktivitäten war es möglich diesen erfolgreichen Gehaltsabschluss für 2011 zu erreichen.

Vergleiche mit Gehaltsabschlüssen anderer Branchen zeigen, dass der getätigte Abschluss im Handel eine hohe Qualität besitzt, da wir zusätzlich zu einem guten Gehaltsabschluss auch Änderungen im Rahmenrecht erfolgreich durchsetzen konnten.
Vor allem die 1.300 Euro Mindestgehalt haben eine hohe Signalwirkung für die gesamte Dienstleistungsbranche, in welcher sich etliche KV-Abschlüsse an den Ergebnissen des Handels orientieren.

Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr hier.

zurück    zum Seitenanfang.   

Letzte Verhandlungsrunde im Handel ergebnislos abgebrochen


Arbeitgeber verweigern 1.300,-- Euro Mindestlohn und vertretbaren Gehaltsabschluss für übrige Bereiche

Entgegen der medialen Darstellung ist es weiterhin unser Ziel, einen in der Qualität herzeigbaren Gehaltsabschluss zu erzielen, der den Erwartungen der Beschäftigten im Handel entspricht.
Da der 17.11.2010 der letzte offizielle Verhandlungstag ist, rückt die Notwendigkeit gewerkschaftlicher Aktionen zur Durchsetzung unserer Forderungen in den Bereich des Möglichen.

Wir werden daher am 17.11. um 10 Uhr eine bundesweite BetriebsrätInnen-Konferenz abhalten, wo wir die aktuelle Situation beraten und gegebenenfalls die Einleitung von Aktionen nach dem 17.11. beschließen werden, wenn die Verhandlungen neuerlich scheitern.


Wir sind Handel - Wir sind Gewerkschaft
Über 300 BetriebsrätInnen protestieren vor der Wirtschaftskammer


Über 300 BetriebsrätInnen des Handels verliehen gestern Nachmittag den Forderungen der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die 450.000 Angestellten Nachdruck.

Bereits im Vorfeld der Verhandlungen holte sich die GPA-djp in einer groß angelegten österreichweiten Befragungsaktion Unterstützung von den Beschäftigten. Über 38.000 Angestellte unterstützten die zentralen Forderungen in den KV-Verhandlungen.

Die Befragungskarten wurden vor der Wirtschaftskammer in Wien den Arbeitgebern symbolisch unter dem Motto "Wir sind Handel - Wir sind Gewerkschaft" überreicht.


Handelsunternehmer betreiben unsoziale Interessenpolitik auf dem Rücken der Niedrigverdiener im Handel


Knapp vor Mitternacht wurde die 5. und vorläufig letzte Verhandlungsrunde für die Angestellten und Lehrlinge im Handel ergebnislos abgebrochen.

Nachdem die VertreterInnen der GPA-djp auf die Verwirklichung des Mindestgehaltes von 1.300,-- Euro bestanden, haben die Arbeitgeber die bis dahin zäh verlaufenden Gespräche für beendet erklärt.

Im Zuge der Verhandlungen stellte sich heraus, dass die Arbeitgeber die Einigung im Rahmenrecht dahingehend interpretierten, dass die Gewerkschaft die Forderung nach 1.300,-- Euro Mindestgehalt zurückstellt.
Weiters wurde ein Gehaltsangebot gelegt, das in seiner Substanz hinter den bisher getätigten Abschlüssen weit zurückbleibt und dies, obwohl im Handel nach wie vor ein enormer Nachholbedarf bei den Einkommen besteht.

Die vorgelegten Zahlen eines möglichen Abschlusses, entsprachen in keiner Weise einem gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Branche.

Angesichts des klaren Auftrages der Beschäftigten aus der bundesweiten Befragungsaktion, konnten und wollten wir den Vorschlägen der Arbeitgeber keine Zustimmung geben.

Wir haben vielmehr unsere Vorstellungen eines vertretbaren Gehaltsabschlusses einschließlich der 1.300,-- Euro Mindestlohn für alle Verkäuferinnen und Verkäufer mit Vollzeitbeschäftigung klar und deutlich formuliert.
Daraufhin erklärten uns die Arbeitgeber, dass sie nicht bereit sind, unserer Forderung näher zu treten oder ihre Vorschläge nachzubessern.

Derzeit ist nicht klar wie es weitergeht, da ein möglicher zusätzlicher Verhandlungstermin nicht bestätigt wurde.
Es kann durchaus der Fall eintreten, dass die Beschäftigten im Handel zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes ihre volle Leistung bringen müssen ohne zu wissen, ob es am 1. Jänner 2011 eine gerechte Gehaltserhöhung gibt.

Gemäß Beschluss der BetriebsrätInnen-Konferenz werden wir unverzüglich mit Aktionen zur Durchsetzung unserer Anliegen beginnen.
Am Abend des 18.11. wird es in Baden zu einer Protestkundgebung vor dem Handelstag der Bundessparte Handel kommen.

Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr hier.

zurück    zum Seitenanfang.   

Kollektivvertragsverhandlungen Handel 2011


Kollektivvertragsverhandlungen Handel
Forderungsprogramm 2011


Gehaltsrechtliche Forderungen:
Reale Erhöhung der Gehaltsansätze und Lehrlingsentschädigungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche, sowie des Nachholbedarfes gemessen an den österreichischen Durchschnitts-einkommen.
Durch die stärkere Anhebung der unteren Gehaltssätze soll ein Mindesteinkommen von 1.300 Euro brutto erreicht werden.

Bestehende Überzahlungen zum 31.12.2010 sollen in voller Höhe aufrecht bleiben.
Wird durch die Aufrechterhaltung der Überzahlung das tatsächlich vereinbarte Gehalt nicht um den Verbraucherpreisindex des Jahres 2010 angehoben, soll per 31.03.2011 eine entsprechende Anhebung des tatsächlichen Gehaltes erfolgen.

Die Gespräche über eine Ist-Gehaltserhöhung im Bereich von Handelsbetrieben, welche zuvor Kollektivverträgen der Industrie angehörig waren, sind zu intensivieren und so zu führen, dass für die Kollektivvertragsrunde 2012 eine handhabbare Lösung gefunden wird.

Rahmenrechtliche Forderungen:
Verkürzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit ohne Schmälerung des Gehaltes und Entfall der zuschlagfreien Mehrarbeit.

Vereinfachung der bestehenden Regelungen für Arbeitsleistungen im Rahmen erweiterter Öffnungszeiten unter Bedachtnahme auf die Aufrechterhaltung der bestehenden Regelungsqualität.

Verkürzung des Durchrechnungszeitraumes für die Berechnung des Mehrstundenzuschlages auf 4 Wochen und Regelungen zur transparenteren Abgeltung desselben.

Abschnitt XX. des Kollektivvertrages soll dahingehend geändert werden, dass Forderungen aus dem Dienstverhältnis, welche aufgrund rechtswidrigen Verhaltens des Arbeitgebers verursacht wurden, erst sechs Monate nach Beendigung des Dienstverhältnisses verfallen.

Zur Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit und Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung soll eine bezahlte Bildungsfreistellung im Ausmaß von einer Woche verankert werden.

Einführung von verbindlichen Regelungen für Auslandsdienstreisen, insbesondere für Entsendungen, Rückholungen, Reisekosten und Taggelder.

Verbesserte Möglichkeiten betreffend der Inanspruchnahme von Altersteilzeit

Definition der Rufbereitschaft und Regelung der Mindestentlohnung

Volle Übernahme der Internatsberufsschulkosten durch den Arbeitgeber (Rückwirkend für 2010)

Beteiligung der Lehrlinge an der Prämie für die positive Absolvierung des „Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit“

Inkrafttreten:
Sämtliche Änderungen des Kollektivvertrages sollen mit 1.1.2011 in Kraft treten.

Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr hier.

zurück    zum Seitenanfang.   

Die GPA-djp im Web 2.0


Social Media.
Millionen von Menschen nutzen tagtäglich die interaktiven Medien im Internet.
Eine moderne Gewerkschaftsbewegung kann sich den Herausforderungen der neuen Kommunikation nicht verschließen.


Die „Uni brennt“-Bewegung österreichischer Studierender oder Initiativen gegen rechte Politik, wie z. B. der Lichtertanz gegen Rosenkranz beweisen, dass im Web 2.0 mehr möglich ist als Party-Fotos und Szene-Tratsch.

Geglückte politische Bewegungen vernetzen sich verstärkt in den „Social Media“ wie Weblogs, Twitter, Facebook und YouTube; ebenso fand auf internationaler Ebene die Mobilisierung gegen die Regierung Berlusconi oder die Bewegung gegen das Regime im Iran im Web 2.0 statt.

Auch immer mehr Unternehmen entdecken die Bedeutung der Präsenz in diesen Kommunikationskanälen.
„Gewerkschaften dürfen sich den Chancen und Möglichkeiten, die soziale Medien bieten, nicht verweigern“, so das Credo des deutschen Journalisten und Arbeitsrechtlers Andreas Skowronek.

Skowronek rät, GewerkschafterInnen und Betriebsräte bewusst im Umgang mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten zu schulen und ortet ein grosses Potenzial für eine sinnvolle politische Nutzung gewerkschaftlicher Anliegen.
Die GPA-djp-Bildungsabteilung hat in diesem Sinne schon seit einigen Jahren Weblog-Schulungen in das Bildungsprogramm für BetriebsrätInnen aufgenommen.

Dass es nicht um den Ersatz für politisches Handeln geht, das bisher gewerkschaftliche Politik geprägt hat, sondern um das bewusste und effektive Nutzen neuer Kommunikationsmöglichkeiten, die helfen sollen, die politischen Ziele durchzusetzen, war eines der Ergebnisse einer GPA-djp-Tagung im vergangenen Mai zum Web 2.0.

Und wer die Interessen von ArbeitnehmerInnen vertritt, muss besonders auch auf die problematischen und für die Beschäftigten gefährlichen Seiten der Entwicklungen im Internet (Privatsphäre, Datenschutz) hinweisen.

Jedenfalls bieten die sozialen und politischen Herausforderungen der kommenden Monate genug Anlässe, um zu beweisen, dass die Gewerkschaft in der Lage ist, die neuesten Kommunikationsinstrumente auch erfolgreich zu nutzen.

Hier nun eine Übersicht über die jüngsten Aktivitäten der GPA-djp und ihrer Betriebsräte im Web 2.0:

Bloggende Betriebsräte
Was früher das Schwarze Brett oder der Info-Kasten war, ist heute in vielen Betrieben der Blog des Betriebsrats.
Ein Weblog, kurz Blog, ist einfach zu benutzen, kostenfrei und multimedial. Inhalte anderer Websites können problemlos übernommen werden, Leser können die Beiträge kommentieren.

So nutzen heute zahlreiche Betriebsratskörperschaften den Blog, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und die Belegschaft zur Diskussion einzuladen. In der Rubrik „eBetriebsräte“ auf GPA-djp - Seite 2.0 können die Betriebsrats-Blogs mitverfolgt werden.

Facebook
Am Boom der sozialen Netzgemeinschaft Facebook konnte auch die GPA-djp nicht vorbei – auch wenn diese Website in letzter Zeit wegen Mängeln beim Datenschutz häufig unter Beschuss kam, so bietet Facebook trotz aller Schwachstellen die Möglichkeit, Informationen rasch und gezielt zu verbreiten.
Vor allem jüngere Internetnutzer können über dieses Netzwerk gut erreicht werden. So hat nicht nur die GPA-djp eine eigene Facebook- Seite, sondern auch die GPA-djp-Jugend sowie einige der GPA-djp-Jugendgruppen in den Bundesländern.

YouTube
Seit mehr als zwei Jahren produziert die GPA-djp Videoclips zu aktuellen gewerkschaftlichen Themen und betreibt einen eigenen YouTube- Kanal.

Auf www.youtube.com/user/gpadjp gibt es mittlerweile mehr als 30 Kurzfilme über KV-Verhandlungen und KV-Abschlüsse, zu allen Aktionswochen (All-in-Verträge, Soziale Arbeit, Urlaubsgeld, Pausen u. a. m.), über die grössten Demos und öffentlichen Aktionen und zu Konflikten, die Österreich bewegten wie z. B. die AUA oder Steuerdebatten.

Auch das aktuelle Video zur Aktionswoche „Fair statt prekär“ über Ferienjobs und Praktika ist hier natürlich zu sehen.

Flickr
Die GPA-djp nutzt Flickr, um Fotos von Kundgebungen und Aktionen im öffentlichen Raum, von Veranstaltungen und Tagungen, von den Aktionswochen und von Regionalforen zu publizieren.
Der Fotostream der GPA-djp ist zu sehen auf www.flickr.com/photos/gpadjp

Blogs der GPA-djp
Neben der GPA-djp-Homepage haben sich in einigen Bereichen nun auch Blogs zu speziellen Themen etabliert. Die Bereiche Jugend, Bildung und Arbeit & Technik informieren via Blogs über ihre Angebote.

Und schliesslich können auch Beiträge aus der KOMPETENZ in einem eigenen Blog nachgelesen und im Web verbreitet werden.

Kompetenz 4/2010
Von Martin Panholzer, Barbara Lavaud

Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr hier.

zurück    zum Seitenanfang.   

Berufsschulzeit ist Arbeitszeit!


Das Berufsausbildungsgesetz besagt sinngemäß, der Besuch der Berufsschule ist für Lehrlinge Arbeitszeit.

Bei einem "normalen" Verlauf der Lehrzeit ein normaler Ablauf.

Die Praxis zeigt uns allerdings einen höheren Variantenreichtum.

Zum Beispiel:
Ein Lehrling bricht nach knapp einem Jahr seine Ausbildung und den Schulbesuch ab.
Die Gründe für das Beenden der Lehre können vielfältig sein – neue Aspekte des Lehrlings, gesundheitliche Gründe, Konkurs der Firma, etc.

Nach einer Unterbrechung tritt er eine neue Lehrstelle an.
Dort wird von der Firma die erbrachte Zeit angerechnet, daher endet der Lehrvertrag nach gut zwei Jahren mit Erfüllung der vorgeschriebenen Lehrzeit, die Schule aber rechnet nicht an, dauert drei Jahre, und die hat er nicht vollständig abgeschlossen.

Nach Ende der Lehrzeit gilt er als Angestellter und hat daher keinen Anspruch im Sinne des § 9 Abs 5 BAG auf die weitere Zeit zum Besuch der Berufsschule.
Das heißt, der Lehrling hat keine Möglichkeit seine schulische Ausbildung zu beenden.

Unser Anliegen muss eine Gesetzesänderung sein die den jungen Kolleginnen und Kollegen einen ordnungsgemäßen Abschluss ihrer Ausbildung ermöglicht.

Individuelle Regelungen in einigen Betrieben sind zwar anerkennendswert, können aber doch nur eine Überbrückungshilfe sein.

Aktuelle Nachrichten unseres MitarbeiterInnen-Blogs bekommt Ihr hier.

zurück    zum Seitenanfang.   


Kollektivvertrag Handel 2010 erfolgreich abgeschlossen

Die 520.000 Beschäftigten im Handel bekommen ab 1.1.2010 1,5%, mindestens aber 22,00 Euro pro Monat mehr Gehalt.


Darauf haben sich Gewerkschaft und Arbeitnehmer am Abend geeinigt.

Nach harten Verhandlungen konnte ein herzeigbares Ergebnis für die rund 520.000 Handelsangestellten und Lehrlinge erreicht werden.

Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter werden um 1,5%, mindestens aber EUR 22,00 angehoben.

Bestehende Überzahlungen bleiben in voller Höhe aufrecht.
Die euromäßigen Erhöhungen werden auf alle Gehaltsgebiete und höheren Gehaltstafeln übertragen.

Das bedeutet, dass jeder vollzeitbeschäftigte Handelsangestellte ab 1.1.2010 wenigstens EUR 22,00 mehr Gehalt im Monat bekommt.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen

  • im 1. Lehrjahr um EUR 10,00,
  • im 2. Lehrjahr um EUR 12,00,
  • im 3. Lehrjahr um EUR 15,00 und
  • im 4. Lehrjahr um EUR 17,00.
Besonders erfreulich ist, dass für die niedrigeren Einkommen eine deutliche Erhöhung durchgesetzt werden konnte.

Dieser Abschluss gilt auch für die Angestellten des Pharmazeutischen Großhandels.

Gehaltstafel-Handel-2010

zurück    zum Seitenanfang.   

Handelsangestellte haben mehr verdient!

Mehr als 700 BetriebsrätInnen bei Aktionstag in Wien


Nachdem die Kollektivvertrags-Verhandlungen für die Angestellten und Lehrlinge im Handel auch in der vierten Verhandlungsrunde keine Einigung brachten, versammelten sich am 26. November mehr als 700 BetriebsrätInnen auf der Mariahilfer Straße in Wien um die Öffentlichkeit auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.


Gehaltsverhandlungen werden morgen fortgesetzt
"Unser Ziel ist es, bei den Gehaltsverhandlungen am 27. November einen zumindest gleichwertigen Gehaltsabschluss zu erreichen wie bisherige Abschlüsse im industriellen Bereich.
Die wirtschaftliche Lage des Handels ist unverändert gut, die Beschäftigten erwarten sich ihren Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Branche", fordert Verhandlungsführer Franz-Georg Brantner.

Abschluss wichtiger Impuls für Inlandsnachfrage
Mit mehr als einer halben Million ArbeitnehmerInnen ist der Handel der größte Wirtschaftszweig Österreichs.
Der Gehaltsabschluss hat daher eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung: Schätzungen der AK haben ergeben, dass 0,5 % Gehaltserhöhung im Handelssektor die Kaufkraft um rund 69 Millionen Euro erhöht.
Damit ist ein ordentlicher Abschluss ein bitter notwendiger Impuls für die Inlandsnachfrage.

Niedrige Gehälter trotz guter Wirtschaftslage
Trotz der guten Wirtschaftslage der letzen Jahre ist der Handel eine Niedriglohnbranche, in der überwiegend Frauen beschäftigt sind. Zahlreiche Teilzeitbeschäftigte verdienen aufgrund ihrer vereinbarten Arbeitszeit weniger als 1.000 Euro netto im Monat. Umso wichtiger ist eine werthaltige Gehaltserhöhung.


Die Handelsangestellten verlangen ein ordentliches Gehaltsangebot!


Bilder vom Aktionstag

zurück    zum Seitenanfang.   

BetriebsrätInnenkonferenz

Gehaltserhöhung
Gehaltserhöhung

Einladung zur BetriebsrätInnen-Konferenz
Donnerstag, 26. November 2009
um 11.00 Uhr
im CINEPLEXX Reichsbrücke
1220 Wien, Wagramer Straße 2


Die Angestellten und Lehrlinge im Handel ...
… versorgen die Menschen täglich mit Waren aller Art.
… sorgen für ein ungestörtes Einkaufserlebnis.
… beraten die Kunden gerne über das Warenangebot.
… sorgen dafür, dass Waren verkauft und Umsätze gemacht werden.
… machen durch ihre Arbeit den österreichischen Handel zu dem, was er ist:
Der größte Wirtschaftszweig Österreichs!
Sie haben mehr verdient!
Sie verlangen ein ordentliches Gehaltsangebot, das ihre Leistung anerkennt!

JETZT UND SOFORT!

Sie stellen sich nicht mehr hinten an!

zurück    zum Seitenanfang.   

Verhandlungen KV Handel 2010

Kollektivvertragsverhandlungen im Handel ohne Ergebnis


Neuerlich ohne Ergebnis endete die Kollektivvertragsrunde für die rund 520.000 Beschäftigten im Handel.
Die Verhandlungen verliefen in einem konstruktiven Gesprächsklima waren aber in der Sache hart.
Die Standpunkte der Arbeitgeberseite und der Arbeitnehmerseite liegen weit auseinander.

Die GPA-djp beharrt auf eine deutliche, reale Erhöhung der Gehälter, die auch den gerechten Anteil am wirtschaftlichen Ergebnis der Branche widerspiegelt.
Ebenso gilt es, den nach wie vor bestehenden Nachholbedarf bei den Gehältern gegenüber anderen Branchen aufzuholen, vor allem im unteren Einkommensbereich.

Am 26. November werde in Wien eine Betriebsrätekonferenz mit Vertretern aus ganz Österreich stattfinden. Diese werde "aktionistische Aspekte" haben, so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. Außerdem werden in den nächsten Stunden alle Handelsbeschäftigte über "das ungenügende Angebot informiert". Denn die wirtschaftlichen Ergebnisse im Handel rechtfertigen "einen guten Abschluss".

Die Verhandlungen werden am 27.11.2009 fortgesetzt.
Sollte es bei dieser Runde zu keiner Einigung kommen, plant die GPA-djp Protestmaßnahmen zur Durchsetzung ihrer Forderungen.

zurück    zum Seitenanfang.   

Handels KV - Fritz Aichinger neuer Chefverhandler

Die Verhandlungen über den Kollektivvertrag der Sparte Handel sind vergangene Woche gestartet.


Die Arbeitgeberseite hat in diesem Jahr einen neuen Chefverhandler: Fritz Aichinger.
Der Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien folgt in dieser Funktion auf Alois Wichtl.

Den bisherigen Verhandlungskurs will der 63-Jährige beibehalten. „Die professionelle Arbeit der letzten Jahre wird weiter durchgezogen. Ich setze auf sachliche Verhandlungen", sagt Aichinger.
Er hofft vor allem auf ein Ergebnis, das nachhaltige Wirkung zeigt. „Ein kurzfristiger Erfolg kann langfristig nicht von Vorteil sein", erklärt Aichinger.

Seit 1972 ist der studierte Handelswissenschafter in der WKÖ tätig, seit 1992 trägt er als Obmann die Verantwortung für den Wiener Handel.

wirtschaftsblatt.at
Von Oliver Bayer
04.11.2009

zurück    zum Seitenanfang.   
 Linktipps
Der StandardDer Standard


Verhandlungen KV Handel 2010

Die Verhandlungen KV Handel 2010 beginnen am 28. Oktober 2009 und werden Anfang November weitergeführt.


Die GPA-djp möchte die Strategie einer stabilen und berechenbaren Einkommenspolitik für die Angestellten und Lehrlinge im Handel fortführen.

  • Bedingt durch die hohe Zahl von ArbeitnehmerInnen und die relativ niedrigen Einkommen haben reale Erhöhungen in dieser Branche eine volkswirtschaftlich positive Wirkung.
  • Einkommensstabilität und Beschäftigungsstabilität bilden die zentralen Schwerpunkte der diesjährigen Kollektivvertragsrunde im Handel.
  • Es ist auch heuer Ziel reale Gehaltserhöhungen zu erreichen und vor allem die unteren Einkommensbereiche verstärkt zu berücksichtigen.
  • Neben der Kaufkraftsicherung spielt nach wie vor auch der Aufholbedarf gegenüber anderen Wirtschaftszweigen eine Rolle.
Veränderungen des kollektivvertraglichen Rahmenrechtes werden nach wie vor in den Gesprächen zur Reform des Kollektivvertrages behandelt.
Diese Gespräche befinden sich in einer sehr intensiven, inhaltlichen Phase, wobei es vor allem darum geht, wie sich der Übergang vom alten zum neuen System gestalten könnte und wie auf beiden Seiten eine hohe Akzeptanz der Reform erzielt werden kann.

zurück    zum Seitenanfang.   

Herzlich Willkommen


zurück    zum Seitenanfang.   
zurück    zum Seitenanfang.   
GPA-djp

GPA-djp
Arbeiterkammer

AK
Gegenöffentlichkeit

Gegenöffentlichkeit
eBetriebsrat

eBetriebsrat
Gewrkschaft Vida

VIDA
Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter

Otto Leist
Blogplattform

Blogplattform
Netzwerke ÖGB

Netzwerke ÖGB